Zu Produktinformationen springen
1 von 1

Margaret Laurence

Der steinerne Engel

Der steinerne Engel

Roman

Aus dem kanadischen Englisch von Monika Baark

Aus der einst furchtlosen Hagar Shipley ist eine gebrechliche alte Frau geworden. Als man sie in ein Pflegeheim bringen will, nimmt sie all ihren Mut zusammen und macht sich aus dem Staub. In einem letzten Akt der Rebellion lässt sie ihr kämpferisches Wesen erneut aufflammen und die Stationen ihres dramatischen Lebens Revue passieren.

Erscheinungstermin: 03.05.2021
Autor:in
Autorenfoto Der steinerne Engel
MARGARET LAURENCE, die neben Margaret Atwood und Alice Munro als bedeutendste Autorin Kanadas gilt, wurde in der Präriestadt Neepawa geboren und hätte am 18. Juli 2026 ihren hundertsten Geburtstag gefeiert. Von frühester Jugend an wollte sie Schriftstellerin sein. 1947 heiratete sie einen Bauingenieur und ging mit ihm erst nach England und dann nach Afrika. Über Afrika schrieb sie ihre ersten Texte, ihre bedeutendsten fünf Prosawerke sind jedoch in Kanada in der fiktiven Stadt Manawaka angesiedelt, der ihre Heimatstadt Neepawa Pate stand. Für "Glücklichere Tage", mit dem Eisele die Veröffentlichung ihres grandiosen Romanzyklus abschließt, erhielt sie den bedeutendsten Literaturpreis Kanadas, den Governor General's Award. Margaret Laurence starb 1987.
Roman
352 Seiten
Normaler Preis €14,00 EUR
Normaler Preis Verkaufspreis €14,00 EUR
Sale Ausverkauft
Inkl. Steuern. Versand wird beim Checkout berechnet
Anzahl

"Hier gibt es eine Heldin, die unvergesslich ist." DIE ZEIT

"Bald berührend, bald komisch untersucht Laurence die Widrigkeiten der Kommunikation innerhalb einer Familie; dabei entblättert sie kunstvoll die zwei Hauptmotive des Romans: dasjenige der Sorge und das der Würde." Neue Zürcher Zeitung

"Es macht diesen Roman verblüffend modern, wie er mit den Augen einer alten, vergesslichen Frau erzählt von den Zumutungen des körperlichen Verfalls, der Herablassung der Jungen, der künstlichen Freundlichkeit der Profis." Frankfurter Rundschau

»Laurence versieht ihren Text – etwa in den meisterhaften Altersheim- und Krankenhausepisoden – mit einem furiosen Wortwitz. Dass es sich wahrlich lohnt, den Roman zu entdecken, hat auch mit Monika Baarks neuer, sehr frischer Übersetzung zu tun. Die Art und Weise, wie sie Hagar Shipley räsonieren und lamentieren lässt, klingt lange nach.«" Deutschlandfunk Kultur

"Margaret Laurence stattet die Welt, wie ihre Erzählerin sie sieht, mit einer Sprache aus, die das Scharfe ihres Verstandes und die Größe ihrer Verachtung für den Rest der Welt beinahe physisch greifbar werden lässt." Süddeutsche Zeitung

Vollständige Details anzeigen