Niccolò Ammaniti
Ich habe keine Angst
Ich habe keine Angst
Aus dem Italienischen von Ulrich Hartmann
Süditalien in den späten 70ern: Es ist ein drückender, flimmernder Sommer, in dem sich das Leben des neunjährigen Michele für immer verändert. Auf einem der Streifzüge durchs Dorf entdeckt er mit seinen Freunden ein altes, verfallenes Haus - in das Michele allein einsteigen soll. Was als Mutprobe beginnt, wird für den Jungen im Laufe des Sommers zum Albtraum, denn in dem Haus findet er einen am Fuß gefesselten, verwahrlosten Jungen. Michele behält seine Entdeckung für sich, füttert und pflegt den Jungen. Doch nach und nach stellt sich heraus, dass nicht nur er im Dorf ein Geheimnis zu haben scheint ...
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Ein spannungsgeladenes Familiendrama aus Italien
"Die Sprache ist anschaulich, sinnlich, direkt, die Dialoge sitzen, die Naturschilderungen sind intensiv. Spannend ist es ohne Zweifel." NZZ am Sonntag
"Ammanitis Buch ist auch ein Märchen, und vom Märchen hat es vor allem den mitreißenden, atemlosen Rhythmus, aber der sparsame Einsatz von erzählerischen Mitteln lässt an Italo Calvino denken." L'Espresso
"Ein Meisterwerk ohne eine falsche Note." The Guardian
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