Petra Hucke
Muttertier
Muttertier
Roman
Zwischen Fürsorge und Kontrollverlust – das Portrait einer Frau am Limit
Tagsüber funktioniert Gret: Mutter von zwei Mädchen, Wäscheberge, Brotdosen. Doch Gret ist einsam, ihre Triebe hat sie verdrängt – bis auf den unkontrollierbaren Drang zu essen, um die seelische Not zu betäuben. Kekse während der Arbeit und Fast Food auf nächtlichen Parkplätzen. Leere Kalorien gegen das Rauschen im Kopf. In dieser Lähmung bricht der Dorftierarzt in ihr Leben. Er fordert sie heraus und nimmt sie mit auf den Hochsitz. Ein Gewehrlauf, ein zitternder Zeigefinger – und die Frage, wer hier eigentlich wen erlegt. So beginnt Grets schmerzhafte Häutung: Sie lernt den Ekel vor sich selbst zu überwinden, um endlich von der Beute zur Jägerin ihres Lebens zu werden.
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Körperlich, lakonisch, messerscharf
Die perfekte Mischung aus psychologischem Realismus und Body Horror
»Fein beobachtet, psychologisch ausgefeilt und vor allem humorvoll – trotz des Themas keine schwere Kost, sondern wunderbar leicht zu lesen.« Freundin über »Unterwasserblau«
»Spannend und mit leisem Humor.« NDR Kultur über »Unterwasserblau«
»Spannend, ergreifend – und ermutigend.« Madame über »Unterwasserblau«
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